Berechnung der Projekt- und Investmittel

Nach Abzug aller zu Beginn eines Jahres bekannten und zwingend notwendigen Ausgaben, wie z.B. Personalkosten, Allgemeine Betriebsmittel, Bewirtschaftungs­kos­ten, Bibliothekskosten, Berufungszusagen, Kosten zur Sicher­stellung der Infrastruktur und anderer Verbindlichkeiten, Kosten also, die den Betrieb der Fakultät überhaupt sicherstellen, werden die Projekt- und Investmittel nach folgendem Verfahren verteilt:

80% der Anfang des Haushaltsjahres der im Rahmen der Planung erwarteten Mittel werden auf die Institute gedrittelt aufgeteilt:

ETIT : Inf : Mawi = 1/3 : 1/3 : 1/3

(Hierbei handelt es sich um den Mittelwert der vergangenen 14 Jahre.)

Die restlichen, noch verbleibenden Finanzmittel können erst dann verteilt werden, nach­dem bekannt ist, wie hoch die Mittelzuweisung durch das Präsidium an die TF ausfällt. Stehen weni­ger Mittel als geplant zur Verfügung, kann nur weniger Geld verteilt werden. Stehen mehr Mittel zur Verfügung, kann der Mehranteil entweder ganz oder teilweise an die Institute weiter gereicht werden. Hierbei wird die Aufteilung von 80% gedrittelt und 20% nach den Regeln der iMV beibehalten.

Zur Verteilung dieser Mittel wird auf die Tabelle 3 (in 2014) der jeweils für das Haushaltsjahr verfügbaren  Übersicht des Präsidiums über die iMV-Mittel zurückgegriffen. Entsprechend den prozentualen Antei­len der Institute an der  Summe Lehr- und Forschungskomponente werden Finanzmittel als Zuweisung an die Institute weiter gereicht.

(Hinweis: Es wird mit allen Nachkommastellen gerechnet und bei Abweichungen vom Zielbetrag in Höhe von + (oder -) 500 EURO werden keine Korrekturen vorgenommen. Dieser Betrag ist im Haushalt der TF  vertretbar und es wird das (ansonsten willkürliche) Nachkorrigieren gespart.)

Anmerkungen

1. Die Mittelverteilung ETIT : Inf : Mawi = 1/3 : 1/3 : 1/3 hält den Status quo fest.

2. Bei dem Verfahren sind die Werte der iMV einfach zu übernehmen und etwaige künftige Änderungen der iMV-Regeln seitens der CAU würden automatisch übernommen werden.

3. Die Allgemeinen Betriebsmittel berücksichtigen im Gegensatz zur Basiskomponente der iMV Drittmittel der jeweiligen Arbeitsgruppen.

4. Das Verfahren soll bis auf weiteres die nächsten Jahre gelten und so Planungssicherheit für die Institute gewährleisten.

5. Vorteil der iMV, jedes Mitglied, das sich positiv in die Kriterien der iMV einbringt, erhöht den Anteil der TF an den iMV-Mitteln und steigert som